für Angehörige nach Suizid

Trauernde nach Suizid erleben ihre Trauer oft noch bedrängender als andere Trauernde. Die besonderen Umstände des Todes verstärken die Suche nach dem Warum, die Frage der Schuld, das Gefühl des Verlassenwordenseins, Wut und Aggression und manchmal auch den Lebensüberdruß. Dazu kommt häufig eine gewisse Scham, über den Verlust zu sprechen.

Richtig verstanden fühlen sich Trauernde nach Suizid oft nur unter Gleichbetroffenen. Daher bieten wir eine Gruppe für Angehörige nach Suizid an, die später als Selbsthilfegruppe weitergeführt werden kann.

In dieser Trauergruppe wird Trauernden nach Suizid die Möglichkeit gegeben, sich über ihre Trauerwege auszutauschen und sich so beim Realisieren des Verlustes, dem Ausdrücken von Emotionen und bei der schrittweisen Neuorientierung gegenseitig zu unterstützen.

Zurückbleibende nach Suizid erleben ihre Trauer meist noch bedrängender und intensiver als andere Trauernde. Bei der gemeinsamen Arbeit innerhalb der Gruppe wird allen Fragen und Empfindungen Zeit und Raum gegeben.

Diese können unter anderem sein:

  • Der Umgang mit den besonderen Umständen des Todes
  • Das Vermissen des Abschiednehmens
  • Die Suche nach dem „Warum?“
  • Schuldgefühle
  • Beschämung
  • Wut und Aggression
  • Gefühle des Verlassenwordenseins
  • Lebensüberdruss

Weitere Informationen finden Sie auf unserem Flyer.
Zum Lesen dieses Dokuments benötigen Sie einen Acrobat Reader, Adobe bietet diesen hier kostenlos zum Download an.